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Erstkontakt und Vertrag

In den meisten Fällen geschieht bei mir eine erste Kontaktaufnahme entweder durch eine Anfrage von der Tagesmütterzentrale Neu-Isenburg, dem pme Familienservice Frankfurt, der AWO Frankfurt, dem Jugendamt Kreis Offenbach oder Privat durch eine E-Mail über meine Internetseite. Wobei sich die meisten Eltern über meine Internetseite auf einen Platz in meiner Kindergruppe bewerben!  Schon bei dem ersten Telefongespräch (oder E-Mailanfrage) werden von mir wichtige Fragen gestellt, damit schon im Vorfeld geklärt werden kann ob überhaupt die angefragte Betreuung bei den Zeppelin´is in Frage kommt.

Meine Kriterien, wonach ich Eltern und das Kind aussuche, sind:

Ist dies geklärt, lade ich Sie mit ihrem Kind erst einmal zu einem „Schnuppern“ bei uns Zeppelin´is ein. Bei einem „Schnuppern“ verhält sich der Elternteil ruhig, es werden keine Dinge über eine eventuelle zukünftige Betreuung besprochen. Sinn und Zweck ist es, dass Sie die Möglichkeit haben einmal einen ganz normalen Tagesablauf-, und mich mit den Tageskindern, mitzuerleben.

Wenn wir uns über eine Zusammenarbeit einig sind, wird von mir ein Betreuungsvertrag fertig gestellt in dem alle wichtigen Punkte enthalten sind, wie:

Für die Vertragsbesprechung/den Vertragsabschluss, sollte ein ungestörter Ort gewählt werden, damit wir Vertragspartner uns konzentrieren können. Eigentlich schlage ich hierfür einen Termin nach Feierabend, ohne Ihr Kind bei mir zu Hause vor - aber wenn kein Babysitter organisiert werden kann, besuche ich Sie auch gerne an einem Wochenende am frühen Abend bei Ihnen zu Hause. Der Vorteil hierbei ist, dass ich die Gelegenheit habe das Umfeld Ihres Kindes etwas kennen zu lernen. Auf keinen Fall werden vertragliche Verhandlungen während meiner Betreuungszeit besprochen (auch nicht telefonisch) oder beschlossen!  
Wichtig ist auch, dass ich ohne Betreuungsvertrag keine Eingewöhnung beginne! Im Vorfeld muss auch abgeklärt sein, ob eine Eingewöhnungs- und Betreuungskostenübernahme in Kindertagespflege seitens des Kreises Offenbach, Magistrat Neu-Isenburg oder sonstigen Institutionen besteht, oder ob Sie das Betreuungshonorar Privat begleichen. Sie bekommen nach Vertragsabschluss von mir einen Eingewöhnungsplan, einen Merkzettel, den aktuellen Speise-Wochenplan, einen Monatsplan (was wir machen) und auch die Urlaubsbekanntgabe für das aktuelle oder kommende Jahr, überreicht.

Eingewöhnung

Wenn der Vertrag abgeschlossen ist, kann es mit der Eingewöhnungsphase Ihres Kindes beginnen. Mein Eingewöhnungsplan ist ganz auf meinen Tagespflegealltag, mit den weiteren Tageskindern, und dem neuen Tageskind mit seinen Eltern, abgestimmt und erarbeitet! Bei der Eingewöhnung lehne ich mich dem Berliner Eingewöhnungsmodell an, jedoch in leichter Abänderung, da ich den ersten Tren-nungsversuch für U3-Kinder nach diesem Modell (am vierten Tag schon) zu „verfrüht“ halte.  

Dies ist mein Eingewöhnungskonzept:

 

Anmerkung zur Eingewöhnungsphase:

Mit Säuglingen ist nach meiner jahrelangen Erfahrung die Eingewöhnung um einiges leichter. Es werden bei der Begrüßung kleine Rituale durchgeführt, an die sich das Baby dann wieder erinnert und sich somit bald vertraut und geborgen fühlt. Außerdem gebe ich den Eltern vor der Eingewöhnung ein von mir benutztes Kopfkissen mit, damit das Baby meinen Geruch kennt.                                                                                                                                                   
 In den meisten Fällen dauert bei mir eine Eingewöhnungsphase von 3 bis 5 Wochen, bis das Kind bei mir richtig angekommen- und sich Zuhause fühlt, die Tagespflegegeschwister besser kennt, und sich entspannt in den Mittagschlaf legen lässt.

Vorbereitung auf den Kindergarten und Entwöhnung

Bevor das Kind in den Kindergarten kommt habe ich die Möglichkeit im Zeppelinheimer Kindergarten Schnupperbesuche zu organisieren. Dies sind kurze Besuche, da außer dem zukünftigen Kindergartenkind noch meine restlichen kleineren Tageskinder dabei sind. Wir schauen uns dann in den Räumen um, damit das zukünftige Kindergartenkind einen Eindruck von der Kindergarten-Atmosphäre bekommt. Außerdem bereite ich das Kind mit diesen Büchern vor: „Im Kindergarten“ von Christiane Wittenburg und Ulla Bartl, „Wir gehen in den Kindergarten“ von Anne-Marie Frisque, „Das Mädchen, das nicht in den Kindergarten wollte“ von Siv Widerberg, „Ben und Lena im Kindergarten“ von Mirjam Pressler und Dagmar Geisler.

Über den bevorstehenden Abschied des Kindes rede ich nur positiv mit ihm, damit das Kind nicht traurig oder ängstlich wird und sich auf sein bevorstehendes Kindergartenleben freut! Am letzten Betreuungstag feiern wir eine kleine Abschiedsfeier und das gehende Kind bekommt ein Abschiedsgeschenk von mir. Als Entwöhnung besuche ich das Kind zu Hause, wenn es sich nach einiger Zeit im Kindergarten und im neuen Alltag eingewöhnt hat. In meiner Vergangenheit waren dies immer sehr schöne Besuche, denn das Kind freut sich mich wieder zu sehen und erzählt mir aufgeregt von seinem neuen Leben im Kindergarten.
Wenn ein Kind für immer aus der Gruppe ausscheidet ist es für die Tagespflegegeschwister ebenso wichtig sie vorzubereiten. Immerhin verlieren sie einen Freund und Spielkameraden, mit dem sie auf längere Zeit zusammen waren. Schön ist es dann immer, wenn Eltern einen kleinen Brief an die Zeppelin´is und mich- mit einem Foto vom Kindergartenkind, schreiben. In manchen Fällen war es auch so, dass Tagespflegeeltern mit ihren Kindern weiterhin im Kontakt blieben und sich gegenseitig besuchten.
Wie ich selber mit dem Abschied eines Kindes umgehe? Natürlich bin ich traurig, in den ersten Betreuungsjahren meiner Laufbahn habe ich auch oft geweint….aber mittlerweile kann ich gut und professionell damit umgehen, wenn ein Kind für immer geht! Ich muss es auch, denn sonst wäre es schwierig für mich als Tagespflegeperson zu arbeiten: der bewusst sein muss, dass sie die Kinder nur eine kleine Weile in ihrem Leben begleitet! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es mir nicht möglich ist aus zeitlichen, privaten und auch beruflichen Gründen, weiteren privaten Kontakt zu den Ex-Familien zu halten!